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Dengue-Fieber in Indien: Ein Bett, vier Patienten
In Indien herrscht die schlimmste Dengue-Epidemie seit fünf Jahren. Vor allem Arme und Kinder leiden darunter, weil die Krankenhäuser sie oft ablehnen.
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Er hätte gerettet werden können, wenn er rechtzeitig behandelt worden wäre. Stundenlang irrten seine Eltern Laxmichandra und Babita Rout von Hospital zu Hospital. Verzweifelt flehten sie das Personal an, ihren Sohn aufzunehmen. Doch fünf Krankenhäuser wiesen die Eltern und ihren Jungen ab, weil sie bereits überfüllt waren. Hilflos mussten die Eltern mitansehen, wie ihr sieben Jahre alter Sohn Avinash an Dengue starb. Nur Stunden später sprangen sie aus der vierten Etage in den Tod. Die Familientragödie schockte Delhi, änderte aber wenig. Nur wenige Tage später starb auch der sechsjährige Aman an der gefürchteten Virusinfektion. weil auch er nicht rechtzeitig eine Klinik fand. „Drei Hospitäler sagten, sie hätten kein freies Bett mehr. Ein Krankenhaus riet uns, eine besser ausgestattete Klinik zu suchen. Am Ende war es zu spät und er starb“, erzählte sein Vater Manoj Sharma Reportern.
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