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Russische Rakete stürzt über Sibirien ab: Fehlgriff nach den Sternen
Russlands Raumfahrt hat erneut Probleme mit den Triebwerken seiner Raketen. Am Samstag stürzte eine Trägerrakete mit einem Satelliten an Bord über Sibirien ab.
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Der Unfall geschah kurz nach dem Start. Etwa eine Minute bevor sich am Samstag der mexikanische Satellit vom der dritten Stufe der russischen Trägerrakete trennen sollte, versagten deren Triebwerke. Ihre Trümmer gingen über Sibirien, östlich des Baikalsees, nieder. Suchtrupps sind bereits unterwegs, um sie zu bergen.
Bisher ist allerdings nicht einmal der genaue Unglücksort bekannt. Vermutet wird er in der Nähe der Siedlung Petrowsk-Sabaikalsk. Deren Bewohner sahen den Absturz zwar nicht, berichteten einem russischen Radiosender allerdings, sie hätten es dreimal laut knallen hören. Die Gegend ist dünn besiedelt, daher kamen Menschen wohl nicht zu Schaden. Jedoch wird befürchtet, dass der hochgiftige Raketentreibstoff bei der Explosion in der Atmosphäre verdampft oder gar an der Absturzstelle in den Boden eingesickert ist.
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