Göttingen: Fliegerbombe: Ursache gesucht
Nach dem Tod dreier Sprengexperten in Göttingen untersucht eine Sonderkommission die rätselhafte Explosion.
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600, vielleicht 700 Mal hatte jeder von ihnen das schon gemacht: Sie sind zu sechst oder siebt mit ihrem „Trupp“ in eine niedersächsische Stadt zu einem Bombenfund gefahren – meistens Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, die bei Bauarbeiten oder Bodensanierungen auftauchten. Sie haben die Sprengkörper untersucht, freigelegt, mit Wällen gesichert, die örtlichen Behörden bei der Räumung der Gefahrenzonen beraten und dann die meisten Bomben entschärft. Nur wenige mussten vor Ort kontrolliert gesprengt oder dazu sogar abtransportiert werden. Dann gaben die Männer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) Entwarnung und fuhren nach Hause.
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