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Überraschende Wende: Gericht spricht Amanda Knox frei
Zehn Monate Prozess, zehn Stunden Beratung. Dann verkündet der Richter im Berufungsprozess der wegen Mordes angeklagten Amerikanerin Amanda Knox das Urteil. Die Reaktionen sind durchaus gemischt.
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Gestern Abend gegen 22 Uhr schließlich hatten sich die Richter des Berufungsgerichts in Perugia – zwei Berufsrichter, sechs Schöffen – ihr Urteil gebildet. Und während Amanda Knox, die in erster Instanz zu 26 Jahren Haft verurteilte amerikanische Studentin, weinend zusammenbrach, verkündete der Vorsitzende Richter Claudio Pratillo Hellmann: Die Angeklagten sind frei. Nicht nur aus Mangel an Beweisen, wie es zuletzt als Möglichkeit kolportiert worden war, sondern weil sie „die Tat nicht begangen“ hätten. Und im 530 Jahre alten, freskengeschmückten Gerichtssaal von Perugia entlud sich die über Monate aufgestaute Spannung in kopfschüttelndem, ungläubigen Erstaunen, in „Wow“-Rufen, in Umarmungen und vor dem Gericht lauten Rufen „Schande, Schande!“
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