Mobbing-Plattform: Hacker mobben Isharegossip
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Mobbing-Plattform: Hacker mobben Isharegossip

Es klingt wie ein Aufruf zur Selbstjustiz. Hacker haben die Mobbing-Website „Isharegossip“ gekapert. Nun melden sie sich beim Tagesspiegel zu Wort. Sie drohen die Nutzerdaten öffentlich zu machen, wenn sich die Betreiber nicht bei der Polizei melden.

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Erniedrigung, Beschimpfung, Lästerei: Diskutiert wurde über die „größte Schlampe“ und den „hässlichsten Mitschüler“ der Klasse. Ein Mob prügelte einen Jugendlichen bewusstlos. Mehrere Amoklaufandrohungen führten zur Schließung von Berliner Schulen. Mobbingterror auf der Webseite „Isharegossip“. Zu Deutsch: „Ich verbreite Tratsch“. Darunter litten in den vergangenen Wochen und Monaten etliche Schüler. Im März war das Portal sogar als jugendgefährdend auf den Index gesetzt worden. Doch die Seite blieb immer noch zugänglich im Netz. Gestern nun wurde sie von Unbekannten gekapert. Die anonymen Täter hinterließen ein Gedicht und ein Ultimatum an die Betreiber. „Admins, Organisatoren, Moderatoren, meldet euch innerhalb einer Woche bei der Polizei oder wir machen alle Daten öffentlich.“ Mails, Zugangsdaten und Namen seien bekannt. Damit könnten sich die Opfer gleich persönlich bedanken kommen.

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