Unwetter in Italien: Katastrophe nach Art des Hauses
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Auch in der Katastrophe ist Italien noch malerisch. Der überflutete Marktplatz von Chiavari.

© dpa

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Unwetter in Italien: Katastrophe nach Art des Hauses

Unwetter verwüsten Italien. Dass die Folgen so verheerend sind, liegt auch an Fehlern in der Verwaltung. Ein Ärgernis sind vor allem die Marmorabbaufirmen in Carrara, die ihren Schutt unkontrolliert in den Fluss werfen und so das Bett verengen.

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Schwere Gewitter und tagelange Regenfälle, Wirbelstürme, Überschwemmungen, Schlammlawinen und Erdrutsche – seit Wochen gibt es in Italien schwere Unwetter. Und was da gerade das ganze Land heimsucht, ist nicht die erste Welle in diesem Herbst: Gerade der Nordwesten, der in diesen Tagen am meisten zu leiden hat – Ligurien, Genua, die Riviera, die toskanische Küste – war bereits vor vier Wochen Schauplatz etlicher Tragödien. Schon jetzt sind sieben Schultage einfach ausgefallen; den Kindern war der Weg nicht zuzumuten. Museen und andere öffentliche Einrichtungen blieben ebenso geschlossen. Straßen im Matsch versunken, Eisenbahnlinien verschüttet. Gestorben sind bisher drei Menschen, hunderte mussten ihre Häuser verlassen und können wohl auf Wochen nicht zurückkehren.

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