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Stadt in Aufregung: Kölner Dom - das große Zittern
Die neue U-Bahn erschüttert den Kölner Dom – die Stadt erinnert sich an den Einsturz des Stadtarchivs und ist in heller Aufregung. Seismologen geben Entwarnung.
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Es begann mit einem Zittern im Stuhl des Dompropstes. Norbert Feldhoff wunderte sich, warum sein hölzerner Sitz in der Sakristei des Kölner Doms so vibrierte, „dass man es im Körper spürt“, wie er dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) schilderte. Feldhoff forschte dem Zittern nach und kam auf eine in Köln berüchtigte Institution: die U-Bahn. Seit Anfang Dezember vergangenen Jahres fährt die neue U-Bahn-Linie 5 direkt unter dem Kölner Dom entlang. Sie ist, das bestätigen auch die verantwortliche Kölner Verkehrsbetriebe und die Stadtverwaltung, der Grund für den zitternden Stuhl des Dompropstes und ein dumpfes, regelmäßig wiederkehrendes Rauschen im 765 Jahre alten Wahrzeichen der Stadt.
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