Hirnforschung: Löschtaste im Hirn
zum Hauptinhalt
Beim Vergessen werden die Netzwerke gekappt, die beim Lernen geschaffen wurden.

© Kitty Kleist-Heinrich

Tagesspiegel Plus

Hirnforschung: Löschtaste im Hirn

Das Gehirn bietet genug Platz, um alles Erlebte und Gelernte zu speichern. Doch Erinnern und Vergessen sind die notwendigen Pole eines intakten Gedächtnisses, sagen Wissenschaftler.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Über ein schlechtes Gedächtnis musste sich Solomon Schereschewski Zeit seines Lebens nicht zu beklagen. Der Russe, Jahrgang 1886, besaß eine phänomenale Merkfähigkeit. Der Journalist prägte sich einmal gehörte Ansprachen Wort für Wort ein, ebenso wie Formeln und Zahlentafeln oder Texte in fremden Sprachen. Einfach alles, was man ihm vorlegte. Ein Traum? Eher ein Alptraum.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })