Tunesien nach Anschlag auf Bardo-Museum: Massentourismus ohne Massen
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Die Aussicht von diesem Cafe in Sidi Bou-Said, einem Edelvorort von Tunis, ist bei Einheimischen und Urlaubern gleichermaßen beliebt – die Aussichten im Tourismusgeschäft Tunesiens dagegen sind gar nicht gut.

© Katharina Eglau, Winterfeldtstr.

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Tunesien nach Anschlag auf Bardo-Museum: Massentourismus ohne Massen

Nach dem Attentat auf das Bardo-Museum in Tunis fürchten die Tunesier um ihre wichtigste Einnahmequelle - den Massentourismus. Viele Urlauber haben nach dem blutigen Anschlag ihre Reise in das Land storniert.

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Karim Ben Hassine Bey hatte immer eine ganz besondere Beziehung zum Bardo-Palast in Tunis. Sein Urgroßvater war einst der Besitzer, hat dort als König residiert, da, wo jetzt das demokratische Parlament und das Nationalmuseum untergebracht sind. Urenkel Karim dagegen studierte Tourismus und führt seit 15 Jahren als Manager das Dar Said, das älteste Boutiquehotel Tunesiens. Von der Terrasse hat man einen atemberaubenden Blick über das azurblaue Wasser des Mittelmeers. Die ehemalige Notablenvilla aus dem 19. Jahrhundert liegt in Sidi Bou-Said, einem mediterranen Edelvorort der Hauptstadt, und ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt.

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