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Bis zu 200 Vermisste: Neue Erdrutsche: Rio im Schlamm
UPDATE Nach neuen Erdrutschen im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro suchen hunderte Rettungskräfte verzweifelt nach Überlebenden.
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Es wollte nicht aufhören. „Es war, als hätte der Himmel seine Schleusen geöffnet.” So beschrieb eine Frau in Rio de Janeiro den Regen, der 17 Stunden lang ununterbrochen zwischen Montag und Dienstag über der brasilianischen Stadt niederging und schwere Verwüstungen anrichtete. Mehr als 100 Menschen starben der Feuerwehr zufolge durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Zahlreiche weitere wurden noch vermisst. Der Verkehr in Rio de Janeiro kam praktisch zum Stillstand, der Strom fiel teilweise aus. Der nationale Flughafen wurde für mehrere Stunden geschlossen, auf dem internationalen mussten viele Flüge gestrichen werden oder waren stark verspätet. Fast einen Meter hoch stand das Wasser in den tiefer gelegenen Stadtteilen. „Für den Weg vom Stadtzentrum nach Hause, der sonst 40 Minuten dauert, habe ich zwölf Stunden gebraucht“, schilderte eine Frau.
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