"Bailout" in den USA: Schuldenerlass fürs Volk
zum Hauptinhalt
Die Aktivisten von "Strike Debt" erlassen Schulden, anstatt sie einzutreiben.

© AFP

Tagesspiegel Plus

"Bailout" in den USA: Schuldenerlass fürs Volk

Kredite für Studiengebühren, Hauskauf und Behandlungskosten im Krankenhaus: Die Bevölkerung in den USA ist privat hoch verschuldet. Einige Amerikaner haben nun begonnen, den Gläubigern diese Kredite abzukaufen - doch anstatt die Beträge einzufordern, erlassen sie die Schulden.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Vier Jahre ist es nun her, dass die US-Regierung den großen Banken aus der Krise helfen musste. Nach der Pleite der Lehman-Brothers-Bank, die den Beginn der weltweiten Finanzkrise markierte, häuften sich die sogenannten "Bailouts". Mittlerweile sind auch Millionen Amerikaner in finanzielle Schwierigkeiten geraten: Ihnen reicht das Geld nicht aus, um Grundbedürfnisse wie Unterkunft, Ausbildung und Gesundheitsversorgung zu bezahlen. Also nehmen sie Kredite auf: für Häuser, das Studium oder medizinische Behandlungen. Viele müssen sogar für den Lebensmittelkauf die Kreditkarte benutzen. Insgesamt stehen die amerikanischen Haushalte mit mehr als 11 Billionen Dollar in der Kreide.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })