Liebesfilm "Call Me By Your Name": Reif für einen Pfirsich
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Der 17-jährige Elio (Timothée Chalamet) hat sich in den Assistenten seines Vaters verliebt.

© Sony

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Liebesfilm "Call Me By Your Name": Reif für einen Pfirsich

Sinnlich und berührend: Luca Guadagnino erzählt in seiner vierfach oscarnominierten Romanadaption „Call Me By Your Name“ von einer schwulen Sommerliebe im Italien der achtziger Jahre.

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Wie jeden Sommer muss Elio (Timothée Chalamet) sein Zimmer räumen. Denn für sechs Wochen wird dort ein Gast seines Vaters einziehen. Ein wissenschaftlicher Assistent, den Elio bei dessen Ankunft scherzhaft als Usurpator bezeichnet. Und tatsächlich hat dieser Oliver (Armie Hammer) etwas von einer fremden Macht, die den Raum um sich und die Menschen darin umgehend in Beschlag nimmt. Der blendend aussehende Amerikaner, Ende 20, sticht heraus, wirkt immer ein bisschen zu grob und zu groß für dieses Intellektuellen-Anwesen im Norden Italiens. Will er ein Frühstücksei aufschlagen, haut er es zu Matsch, trinkt er einen Saft, sieht das aus wie eine Vernichtung und das geliehene Fahrrad scheint seiner Kraft nur gerade so gewachsen zu sein.

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