
© Axel Heimken, dapd
Wechsel auf der Brücke: Auf Schlingerkurs
„Deutschland“-Kapitän gibt Spekulation um die Zukunft des Schiffes neue Nahrung – und muss gehen.
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Die Untiefen der Boulevardpresse sind dem langjährigen Kapitän der „Deutschland“ zum Verhängnis geworden. Wiederholt hat Andreas Jungblut seinen Arbeitgeber, die Deilmann Reederei, an den Pranger gestellt, nun hat er Schiffbruch erlitten. Bereits im Sommer hatte der 59-Jährige verbale Torpedos gegen die beabsichtigte Ausflaggung des ZDF-„Traumschiffs“ abgefeuert. Sein zweites Husarenstück mochte der Eigner der Reederei, der Münchner Finanzinvestor Aurelius, nun nicht mehr hinnehmen. Jungblut hatte via „Bild“ verkündet, das liebste Schiff der Deutschen solle nach Korea verkauft werden. „Nichts als Gerüchte“, hieß es von Seiten des Eigentümers – und schickte Jungblut jetzt von der Brücke.
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