Mit „Alois Nebel“ durch Tschechien: Der Held sitzt immer am Tresen
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Comic-Protagonist Alois Nebel (l.) in einer Szene aus der App zur Alois-Nebel-Rundreise.

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Mit „Alois Nebel“ durch Tschechien: Der Held sitzt immer am Tresen

Das Altvatergebirge ist Schauplatz des erfolgreichen tschechischen Comics „Alois Nebel“. Im Herbst kommt die Story ins Kino. Eine Reise zu den Inspirationsquellen der Geschichte.

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Die Berghänge werden steiler, die Dörfer kleiner, der Gegenverkehr spärlicher: In engen Kurven windet sich die Straße durch nebelverhangene Tannenwälder, die mit jedem Meter näher an unser Auto heranzurücken scheinen; nur ein Wildbach entlang der Strecke hält sie noch auf Distanz. „Jetzt sind wir im Altvatergebirge“, verkündet Jaroslav Rudiš zufrieden, Autor von „Alois Nebel“, Tschechiens erster Graphic Novel, eines Comics im Buchformat. Hier, in den wild-melancholischen Wäldern Nordmährens, sagen sich nicht Fuchs und Hase, sondern die Werwölfe gute Nacht, wenn man dem 41-jährigen Romanautor glauben darf: „Dieses Gebirge ist wie eine Festung, man braucht sehr lange, um überhaupt hineinzugelangen“, sagt er.

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