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Deutschland: Im Stillen war Heimweh
Zwischen Angst und Zuversicht: Das Auswandererhaus Bremerhaven widmet sich jetzt auch der Geschichte von Einwanderern.
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„Das gibt’s ja gar nicht!“ Der Besucher der neuen Einwandererabteilung des Auswandererhauses Bremerhaven kann es nicht fassen. Er schüttelt den Kopf. Gebannt schaut er auf einen der Computerbildschirme. Fragen konnte er seine verstorbenen Großeltern nicht mehr, wann sie in den dreißiger Jahren mit seiner späteren Mutter aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt waren. Jetzt weiß er es. Es ist für den 56-Jährigen wie eine Botschaft aus dem Jenseits. „Ich habe meine Großeltern auf einer der Passagierlisten gefunden“, sagt er sichtlich aufgewühlt. „Opa ist 1929 in die USA gegangen – zu General Motors in Detroit. Er war Ingenieur. Dann hat er meine Oma nachgeholt. Beide sind irgendwann zurückgekommen. Meine Oma hatte zu starkes Heimweh.“ Letzteres steht natürlich nicht in der Passagierliste, das haben ihm die Eltern erzählt. Jetzt weiß er auch, dass sie im Jahr 1932 zurückkehrten. „Meine Mutter ist also mit drei, vier Jahren aus den USA nach Deutschland gekommen. Sie wusste es nicht mehr, und ich hätte nicht geglaubt, diese Angaben hier zu finden“, sagt er noch.
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