Sexologin über Ups und Downs im Bett: „Schlechter Sex kommt bei mir nicht mehr vor“
zum Hauptinhalt
Sexologin und Autorin Sonja Ruess

© Markus Haner

Tagesspiegel Plus

Sexologin über Ups und Downs im Bett: „Schlechter Sex kommt bei mir nicht mehr vor“

Eine Frage ihrer Tochter veränderte alles: Sonja Ruess kündigte ihren Job, verließ ihren Mann, wurde Sexologin und schrieb ein Buch darüber, das Paaren den Weg aus emotionalen und erotischen Sackgassen weisen soll.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Frau Ruess, Oscar-Preisträgerin Halle Berry erklärte kürzlich, sie habe Schluss damit gemacht, Orgasmen vorzutäuschen. Außerdem verlange sie jetzt, immer als Erste zum Höhepunkt zu kommen. Hat sie recht?
Natürlich! Viel zu viele Frauen performen einen Höhepunkt. Ich kenne keine, die es noch nicht gemacht hat. Dabei ist es an der Zeit, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse ausleben. Dazu müssen Frauen sich fragen: Warum performe ich? Kann ich keinen Orgasmus haben, weil ich nicht weiß, wie es geht? Oder habe ich zu hohe Erwartungen an mich selbst? Stöhne ich wie die Darstellerinnen in einem Porno, weil ich dem Mann nicht das Gefühl geben will, dass er ein schlechter Lover ist? Es ist leichter, einen Orgasmus zu faken, als offen darüber zu sprechen, warum es nicht klappt.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })