40 Jahre Flughafen Tegel: Tegel - das ewige Provisorium
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Eine Caravelle der französischen Fluggesellschaft Air France rollt am 10.06.1974 am Flughafen Tegel in Berlin am neuen noch nicht ganz fertiggestellten Terminal-Gebäude und Tower vorbei.

© dpa

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40 Jahre Flughafen Tegel: Tegel - das ewige Provisorium

Dreieckig, sechseckig: Im Jahre 1974 war der Flughafen Tegel der modernste Europas. Heute ist wenig Weltstädtisches an ihm. Überhaupt sollte er längst geschlossen sein. Stattdessen begeht er nun seinen 40. Geburtstag

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Vierzig Jahre und kein bisschen leise – so spotten sie am Kurt-Schumacher-Platz, wenn es mal wieder um den Flughafen Tegel geht, der gleich nebenan beginnt, nur ein paar Schritte hinter den Wurstbuden. Von hier draußen lässt sich das ganze Dilemma des einstigen Prestigebaus am besten erleben: Mancher Neuling sucht schreckensbleich Schutz, fürchtet ein Erdbeben oder einen Luftangriff, wenn plötzlich von Wedding her ein fetter Airbus lärmend die Dachfirste zittern lässt und den Krach der Autos zudeckt, so nahe, dass sich von unten die technischen Beschriftungen erkennen lassen. Das passiert jeden Tag, oft im Minutenabstand, und ziemlich oft auch mitten in der Nacht, wenn die Postflieger und andere Dringende, legal, das Nachtflugverbot umgehen.

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