Das Coronavirus behindert die Justiz: Wie Berlins Kriminalgericht gegen den Notstand kämpft
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Justitia ist blind, wie dieses Relief am Kriminalgericht Moabit zeigt. Doch auch die Justiz hat in Corona-Zeiten zu kämpfen.

© Imago/Steinach

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Das Coronavirus behindert die Justiz: Wie Berlins Kriminalgericht gegen den Notstand kämpft

Richter mit Atemmaske, Angeklagte mit Angst vor Bewährung, nur ein Zehntel der üblichen Prozesse: Auch Berlins Kriminalgericht ist im Corona-Ausnahmezustand.

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Vielleicht war Hans-Jochen U., in seiner Ohnmacht und Einsamkeit, der Welt da draußen nie näher als in diesem Moment. Verlassen sitzt er da, die Hände in den Schoß gelegt, still und blass. Wo zur Coronazeit so viele spüren, was es heißt, allein zu sein, ist der Dreher aus Stralsund kein sonderbarer Einzelgänger mehr. Nur dass sich Hans-Jochen U. seinem Schicksal längst ergeben hat.

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