Wohnen auf dem Land: Wie die Provinz mit Großstädtern flirtet
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Die schönste Stadt Deutschlands. Blick auf den Rathausturm in Görlitz.

© picture alliance/ Sebastian Kahnert

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Wohnen auf dem Land: Wie die Provinz mit Großstädtern flirtet

1800 Euro für eine Dreiraumwohnung? Viele Städter finden: Dann lieber gleich aufs Land. Dort wirbt man verzweifelt um neue Bewohner.

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Berlin ist sein Sehnsuchtsort, das erzählt der Schriftsteller Jan Brandt in seinem jüngsten Buch „Ein Haus auf dem Land/ Eine Wohnung in der Stadt“. 1998 kommt er in die Stadt, angezogen von dem Versprechen, dass sich hier auch ein freischaffender Künstler locker durchschlagen kann. Aber mit den Jahren lässt Berlin ihn hängen: Alles wird immer teurer, die Freiräume schrumpfen auf ein paar Quadratmeter zusammen. Als ihm sein Vermieter die Wohnung kündigt, versucht er fast ein Jahr lang vergeblich, eine neue bezahlbare Bleibe zu finden. Einer wie er hat hier keine Chance mehr. Schließlich packt er seine Koffer und zieht in ein schleswig-holsteinisches Kaff – in das Haus seines Urgroßvaters.

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