Von TISCH zu TISCH - die Restaurantkritik: Wyclef’s
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Unprätentiös und doch raffiniert: die Berliner Gastronomie zeigt sich im Wyclef's in Hochform

© Kai-Uwe Heinrich

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Von TISCH zu TISCH - die Restaurantkritik: Wyclef’s

Ein Lichtblick im kulinarisch unterversorgten Moabit: ein Lokal mit kreativer Küche zu bodenständigen Preisen.

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Endlich wird der schöne Raum, in dem früher das „Richwater & Mitchell“ zu Hause war, wieder bespielt. „Wyclef’s“ heißt es nun in Anlehnung an die Adresse, wenn man sie englisch ausspricht. Genusstechnisch ist dieser Teil von Moabit immer noch eine ziemlich verlassene Ecke, hier herrscht ein Unterangebot an gehobener Küche, obwohl die Gentrifizierung natürlich längst eingesetzt hat. Dass wir an jenem Abend die einzigen Gäste waren und es auch blieben, mag daran gelegen haben, dass hier einfach immer noch niemand ernsthaft damit rechnet, gut essen zu können.

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