
Österreichs Konservative könnten mit den Rechtspopulisten unter Herbert Kickl eine Regierung bilden. Bei den deutschen Schwesterparteien vermisst der SPD-Chef eine klare Abgrenzung davon.

Österreichs Konservative könnten mit den Rechtspopulisten unter Herbert Kickl eine Regierung bilden. Bei den deutschen Schwesterparteien vermisst der SPD-Chef eine klare Abgrenzung davon.

Die Grünen stagnieren in den Umfragen. Beim Wahlkampfauftakt der Partei in Lübeck herrscht jedoch Feststimmung. Robert Habeck blickt in seiner Rede mehrfach in den Süden.

Was folgt für CDU und CSU daraus, dass die Schwesterpartei im Nachbarland eine Rechtsaußen-Koalition anstrebt? Der Druck steigt, doch die Union gibt sich im Umgang mit der AfD standfest.

Verbal grenzen sich Konservative in Deutschland oft und gern von den Rechtsextremisten in der AfD ab. Doch wer genauer hinsieht, erkennt beunruhigende Tendenzen.

Russland-freundlich, Anti-EU, Remigration: FPÖ-Chef Herbert Kickl hat radikale Haltungen. Nun wird er seine Partei in Koalitionsverhandlungen mit der ÖVP führen.

Österreichs Bundespräsident erteilt FPÖ-Chef Kickl den Regierungsauftrag. Die ÖVP hatte nach dem Scheitern der Koalitionsverhandlungen mit SPÖ und Neos bereits Offenheit für eine Koalition signalisiert.

CSU-Politiker Dobrindt zufolge habe Österreich ähnliche Probleme wie Deutschland. Radikale Parteien würden „zunehmend mehrheitsfähig“. Auch Habeck sieht die Entwicklungen als Warnsignal.

Nach dem Scheitern der Koalitionsgespräche wollen Bundespräsident van der Bellen und die konservative ÖVP mit der rechtspopulistischen FPÖ sprechen.

Die deutschen Parteien stürzen sich in den Wahlkampf. Da werden „auch mal ein paar Fetzen fliegen“, sagt der Grünen-Kanzlerkandidat voraus. Doch vor einem Szenario warnt er.

Dilemma für die Konservativen: Ein Regieren mit anderen Mitte-Parteien glückte nicht, nun bleibt als Partner nur die FPÖ. Der neue ÖVP-Chef würde sich auf Koalitionsgespräche mit der FPÖ einlassen.

In Österreich sind Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und SPÖ geplatzt. Karl Nehammer kündigte in einer Videobotschaft seinen Rücktritt als Regierungschef und Vorsitzender der ÖVP an.

Nachdem die Chefs der drei Parteien bis spätabends verhandelt hatten, ist die Planung der „Zuckerlkoalition“ gescheitert. Wie es nun weitergeht, ist unklar. Auch eine Neuwahl ist denkbar.

Die Rechtspopulisten und konservative ÖVP haben sich auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Gemeinsame Ziele sind unter anderem Maßnahmen gegen den Islamismus.

Ermittelt wird wegen Verdachts auf Falschaussage in einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Alle Fraktionen, mit Ausnahme seiner eigenen Partei, stimmten dafür.

Er stand in Umfragen bei fünf Prozent und druckte keine Wahlplakate. Doch Călin Georgescu gewann die erste Runde der rumänischen Präsidentschaftswahl. Ob es an TikTok lag, wird nun untersucht.

Die Vorsitzenden der ÖVP, SPÖ und NEOS gaben dies bei einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt. Ende September hatte die rechte FPÖ die Parlamentswahl gewonnen, eine Koalition mit der Partei wird vorerst jedoch ausgeschlossen.

Debatte? Fehlanzeige. Der Leipziger Germanist und die Schriftstellerin waren sich erstaunlich einig im Nikolaisaal. Ein Abend über Werte, Demokratie – und mit vielen Lachern.

Die Parlamentswahl Ende September hatte die rechte FPÖ deutlich gewonnen. Da aber niemand mit den Rechtspopulisten zusammenarbeiten will, kommt es nun zu einem völlig neuen Versuch.

Walter Rosenkranz bekleidet das Amt zum ersten Mal in der Geschichte des Landes für die FPÖ. Er erhielt 100 von 162 abgegebenen Stimmen.

In Österreich könnte demnächst zum ersten Mal eine Dreierkoalition regieren. Der Wahlsieger, die rechte FPÖ, gehört nicht dazu.

ÖVP-Chef Nehammer kündigt an, Verhandlungen mit der SPÖ aufnehmen zu wollen. Für FPÖ-Chef Kickl ist „das letzte Wort noch nicht gesprochen“.

Beim EU-Gipfel erklärt Kanzler Scholz, dass er nichts von Asylzentren nach italienisch-albanischem Vorbild hält. Trotzdem gibt es Gründe, warum eine Zusammenarbeit mit Drittstaaten sinnvoll sein kann.

Statt den Regierungsbildungsauftrag an den Wahlsieger FPÖ zu geben, fordert Alexander van der Bellen die drei größten Parteien zum Dialog auf. Ein Experte erklärt, welche Szenarien denkbar sind.

Die FPÖ war der Sieger der Wahl in Österreich. Doch entgegen den Gepflogenheiten bekommen die Rechtspopulisten nicht den Auftrag zur Regierungsbildung. Der Bundespräsident will weitere Gespräche.

Rechtsradikale Parteien gewinnen zunehmend an Einfluss und stellen die Regierungsfähigkeit infrage. Um diesem Rechtsruck zu begegnen, sind europäische Lösungen dringend erforderlich.

Der Chef der rechten FPÖ, Herbert Kickl, will in Wien ins Kanzleramt. Nur möchte niemand mit ihm zusammenarbeiten. Für eine mögliche Koalition seiner Gegner hat er nur eine abfällige Bemerkung übrig.

Die Themen der Woche: Droht der Krieg zwischen Israel und Iran? | FPÖ-Sieg in Österreich | Ukraine-Krieg: Russische Armee erobert Wuhledar

Erstmals gewann die rechte FPÖ eine Parlamentswahl. Der Bundespräsident startet heute seine Gesprächsreihe mit deren Parteichef Herbert Kickl. Am Vorabend gingen Tausende in Wien auf die Straße.

Die rechte FPÖ schnitt bei den Parlamentswahlen in Österreich am vergangenen Wochenende am stärksten ab. Der Wahlsieg gelang auch mithilfe ihrer eigenen medialen Parallelwelt.

Der Widerstand der anderen Parteien gegen einen Kanzler Kickl löst bei den Rechtspopulisten Kopfschütteln aus. Demnächst folgt ein Gespräch beim Bundespräsidenten.

Seine Partei hat dem amtierenden Bundeskanzler von Österreich, Karl Nehammer (ÖVP), das Vertrauen ausgesprochen. Zuvor war über seinen Rücktritt spekuliert worden.

Österreichs Bundespräsident hat das Land schon durch einige Krisen begleitet. Nun, in seiner zweiten und letzten Amtszeit, steht ihm die wohl größte Herausforderung seiner Karriere bevor.

Die FPÖ ist der Wahlsieger der Parlamentswahl in Österreich. Bei den Juden im Land löst der Triumph der Rechtspopulisten ungute Gefühle aus. Sie warnen vor „Keller-Nazis“.

Nach Italien und den Niederlanden hat mit der FPÖ in Österreich die nächste Rechtsaußenpartei eine Wahl gewonnen. Nur die konservative ÖVP kann die Partei von Herbert Kickl jetzt noch bremsen.

In Österreich ist viel schiefgegangen im Umgang mit den Rechtspopulisten. Die Lehre muss sein: Wer sie an der Macht beteiligt, macht sie nicht sanft, sondern ihre Hetze salonfähig.

Die Rechtspopulisten liegen bei der österreichischen Parlamentswahl weit vor der konservativen Kanzlerpartei ÖVP. Der Präsident lässt offen, wen er mit der Regierungsbildung beauftragt.

Diese Wahl wird Österreich verändern: Laut Hochrechnungen gewinnt die rechte FPÖ unter Herbert Kickl erstmals die Parlamentswahl. Doch mit ihm will keine Partei regieren.

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert warnt vor mehr Macht für die FPÖ. Er appelliert an von der Leyen, Weber und die EVP: „Demokratische Mehrheiten müssen in Österreich genutzt werden.“

Die rechte FPÖ hat am Sonntag gute Chancen auf den Wahlsieg in Österreich. Nun sorgen ein Begräbnis und ein dabei gesungenes Lied jedoch für Aufregung.

Es ist eine Wahl, die in Österreich vielleicht alles verändert: Erstmals könnte die rechte FPÖ stärkste Kraft werden, was die Zukunft des Landes ungewiss macht.
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