Verstößt London gegen internationales Recht?: Großbritannien will alle Bootsflüchtlinge ausweisen
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Rishi Sunak, Premierminister von Großbritannien, hat das „Stoppen der Boote“ zur Top-Priorität seiner Amtszeit erklärt.

© dpa/PA Wire/Leon Neal

Tagesspiegel Plus

Verstößt London gegen internationales Recht?: Großbritannien will alle Bootsflüchtlinge ausweisen

Ein Gesetzentwurf der britischen Regierung sieht vor, illegal Eingereisten Asyl zu verwehren und sie nach Ruanda abzuschieben. Die Umsetzung ist unklar, die Opposition vermutet populistischen Wählerfang.

Von Peter Nonnenmacher

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Die britische Regierung will Bootsflüchtlingen, die in Großbritannien Zuflucht suchen, künftig kein Asylrecht mehr gewähren. Wer von nun an über den Ärmelkanal setzt, soll als „illegaler Migrant“ eingestuft und umgehend nach Ruanda oder in ein anderes Land deportiert werden, ohne die Chance, um Asyl nachzusuchen im Vereinigten Königreich.

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