Komische Oper Berlin: Alles bleibt anders
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Philip Bröking und Susanne Moser mit dem Modell des Anbaus für die Komische Oper.

© Jan Windszus

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Komische Oper Berlin: Alles bleibt anders

Susanne Moser und Philip Bröking bilden die Doppelintendanz der Komischen Oper ab Herbst 2022. Jetzt haben sie ihre erste Saison vorgestellt.

Von Frederik Hanssen

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Man darf sich die Komische Oper wie eine Wohngemeinschaft vorstellen: Eine lustige Truppe, die gern im kreativen Chaos lebt und bei der die Tür jederzeit gastlich offensteht. Darum bricht auch nicht gleich die ganze Community auseinander, nur weil jetzt der lauteste Mitbewohner auszieht. Barrie Kosky wird im Sommer nach zehn äußerst erfolgreichen Jahren seinen Job als Intendant abgeben – er behält aber einen festen Platz auf der Schlafcouch, sprich: Er wird weiterhin zwei Produktionen pro Saison inszenieren, und er bleibt ein geschätzter Gesprächspartner für heiße Küchentischdiskussionen, offiziell „künstlerischer Berater“ genannt.

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