Helga Schütz' „Die Kirschendiebin“: Amor in Antirutschschuhen
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Spezialistin für lebensgeschichtliche Abgründe. Helga Schütz.

© Andreas Klaer

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Helga Schütz' „Die Kirschendiebin“: Amor in Antirutschschuhen

Die Schriftstellerin Helga Schütz erzählt in „Die Kirschendiebin“ von einer deutsch-italienischen Dreiecksgeschichte – und wird 80 Jahre alt.

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„Es weiß sowieso niemand, was Liebe ist“: Aus dieser Feststellung spricht Fatalismus. Die drei Protagonisten von Helga Schütz’ Erzählung „Die Kirschendiebin“ könnten sich jedenfalls sofort auf diesen Nenner einigen. Der auf die achtzig zugehende Thomas Falkenhain hatte sich mit seiner Gefährtin Leonore eigentlich auf einen ruhigen Lebensabend eingestellt, in seinem fast gleichaltrigen, sorgsam instand gehaltenen Häuschen in Alt Glienicke. Das kinderlose Paar kennt sich aus Leipziger Studententagen.

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