Bilanz des Reformationsjubiläums: Anbetung der großen Zahl
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Du sollst dir ein Bildnis machen. Die Installation „Reformation“ von Philipp von Matt, eine riesige Spiegelfläche mit Christusfigur, ist noch bis zum 12. November im Berliner Dom zu sehen.

© Uwe Gaasch/promo

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Bilanz des Reformationsjubiläums: Anbetung der großen Zahl

Das Gedenkjahr „500 Jahre Reformation“ ist eine kirchliche und kulturelle Leistungsschau der Superlative. Doch aus der Faszination für die Geschichte springt kaum ein Funke in die Gegenwart über. Eine erste Bilanz.

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So könnte es gewesen sein vor 500 Jahren, als die Reformation in Wittenberg ihren Anfang nahm: In den Gassen drängten sich Menschen und Tiere, im Morgengrauen hörte man die Hähne krähen und in einer Ecke saß Johann Tetzel und verkaufte Ablassbriefe. So inszeniert Yadegar Asisi das Geschehen in seinem 360-Grad-Panorama und zog damit seit April 400 000 Besucher an – so viele wie keine andere Veranstaltung des Reformationsjubiläums.

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