Kohlhaas als Film mit Robert Gwisdek: Auf hohlen Rossen
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Kein Budget, aber eine Vision. Robert Gwisdek spielt einen Regisseur, dem die Fördergelder gestrichen werden.

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Kohlhaas als Film mit Robert Gwisdek: Auf hohlen Rossen

Eigentlich wollen sie ein Schlachtgemälde mit Waffen, Pferden und Pyrotechnik verwirklichen. Aber dann fällt die Filmförderung flach. Aus dieser Panne erwächst die Kino-Groteske „Kohlhaas oder Die Verhältnismäßigkeit der Mittel“.

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Wiese im Allgäu, außen, Tag: Bevor das Team, das da im satten Grün steht, gemeinsam mit Lehmann (Robert Gwisdek) die Kleist-Novelle „Michael Kohlhaas“ verfilmt, versucht der Regisseur die belämmert ausharrende Truppe zu motivieren. Auf einem Gaul sitzend entwirft der verstrubbelte Enthusiast die Vision eines großartigen Schlachtgemäldes mit Pferden, Waffen, Pyrotechnik. Dann aber macht ein Anruf das Projekt zunichte. Fördergelder und Portokasse sind futsch, der Pferdeverleih nimmt Lehmann das stolze Tier unterm Hintern weg und der größere Teil des Teams macht sich inklusive Busfahrer aus dem Staub.

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