Abschied von der Zitadelle Spandau: Bastion für die Kunst
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Politische Verwerfungen. An dem chinesischen Maler Yongbo Zhao, hier das Ölgemälde „Die Korruption gedeiht überall II“ von 2015, schätzt Kurator Christian Melzer seinen abgründigen Humor. „Der Mann hat ein Lachen, einfach umwerfend.“

© Yongbo Zhao

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Abschied von der Zitadelle Spandau: Bastion für die Kunst

In der Übersichtsausstellung „Schönheit und Abgrund“ zeigt Christian Melzer, Kurator der Zitadelle Spandau, noch einmal alle seine Lieblinge.

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Wer hat Angst vorm schwarzen Hund? Niemand. Und wenn er kommt? Dann laufen wir! Diese Abwandlung des eigentlich dem „schwarzen Mann“ gewidmeten Kinderspiels, fällt einem als Erstes zu Peter Herrmanns comichaft verdichtetem Gemälde ein. Den Titel „Wer hat Angst vorm schwarzen Hund?“ hat er praktischerweise in blauen Lettern auf seine an eine kauzige Kindermalerei erinnernde Variation des Themas gepinselt. So wie auch die keck aus dem Zentrum eines im unteren Bilddrittel gemalten Pflasterkreises blickende Promenadenmischung. Dazu einen schwarz gekleideten Finsterling mit Schiebermütze und merkwürdig dekonstruiertem Gesicht, dessen Augen zu Schlitzen verengt sind. Die Arme der verdächtigen Gestalt wirken wie von einer unbekannte Last beschwert. In diesem abgründig-witzigen Szenario gibt es nur einen Boss – und das ist Bello.

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