Eröffnung der Staatsbibliothek Unter den Linden: Berlins Schatzhaus der Wissensvermittlung
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Der Architekt der Staatsbibliothek Unter den Linden, Ernst von Ihne, schuf aus Bauformen der Renaissance und des Barock einen eigenen Monumentalstil. Die Haupttreppe führt vom Erdgeschoss ins Vestibül. Über der Haupttreppe wurde das einstige Tonnengewölbe wieder freigelegt und baulich nachempfunden.

© Staatsbibliothek zu Berlin

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Eröffnung der Staatsbibliothek Unter den Linden: Berlins Schatzhaus der Wissensvermittlung

Atemberaubend schön: Die Staatsbibliothek zeigt sich nach (fast) vollendeter Sanierung mit ihren Treppen und Gewölben als Ort voller Noblesse.

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„Heute endet irgendwie die Nachkriegsgeschichte dieses Gebäudes“, beginnt Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, seine Rede zur Wiedereröffnung der Staatsbibliothek Unter den Linden. Das „irgendwie“ lässt sich allerdings deutlicher fassen – es genügt ein Spaziergang über den Linden-Boulevard. Im Frühjahr 2004 seufzte der Publizist Jens Bisky: „Wer heute die Straße Unter den Linden entlanggeht, passiert eine chaotisch anmutende Abfolge von Baustellen. Irgendwann wird man auch die Staatsoper sanieren und auf dem Schlossplatz etwas Sinnvolles veranstalten.“ 17 Jahre später hat sich die Szene vollständig gewandelt: Das Schloss ist wiedererstanden, die Staatsoper saniert, die Baugrube der U-Bahn planiert. Und endlich ist seit ein paar Tagen auch der Bauzaun verschwunden, der die Staatsbibliothek vom Lindenboulevard abgetrennt hatte. Endlich könnte die Stadt ihre nobelste Straße wieder in Besitz nehmen – wären da nicht die Pandemie und die Stillstellung des öffentlichen Lebens.

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