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Kultur: Blaue Briefe
Profimusiker zu sein, ist kein Zuckerschlecken. Dichter gedrängt als in jedem Großraumbüro sitzt man mit den Kollegen auf der Bühne.
Von Frederik Hanssen
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Profimusiker zu sein, ist kein Zuckerschlecken. Dichter gedrängt als in jedem Großraumbüro sitzt man mit den Kollegen auf der Bühne. Dazu die Arbeitszeiten: vor allem nach 20 Uhr und am Wochenende. Auch Auslandsgastspiele erscheinen nur für den Laienblick von außen als faszinierende Dienstreise. Denn viel sehen die Instrumentalisten nicht vom Land, wenn sie von Saal zu Saal eilen, sich jedes Mal auf eine andere Akustik und ein anderes Publikum einstellen sollen.
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