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Der Regisseur als Schriftsteller: Chiffren am Horizont
Auf den Spuren von Hiroo Onoda: Werner Herzog begibt sich in den philippinischen Dschungel.
Von Gregor Dotzauer
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Unter den verkannten Schriftstellern der deutschen Nachkriegsliteratur ist Werner Herzog der ungewöhnlichste. Mit trotzig bayerischem Selbstbewusstsein hat er sogar selbst zu Protokoll gegeben, dass seine wahre Stimme auf dem Papier womöglich besser zur Geltung komme als auf der Leinwand. Insbesondere die düster-poetischen Aufzeichnungen „Eroberung des Nutzlosen“, 1979 während der Dreharbeiten zu „Fitzcarraldo“ im südamerikanischen Dschungel entstanden, seien, so Herzog, besser geeignet, den künftigen Nachruhm zu befördern als sein kinematografisches Werk.
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