
© Illustration: Barczyk
Comicforschung: Auf den Grenzen zu Hause
Afrofuturistische Superhelden, transsexuelle Comicfiguren, höllische Kämpfer für das Gute: Die Gesellschaft für Comicforschung widmete sich auf ihrer Jahrestagung in Berlin den Grenzüberschreitungen - mit oft überraschenden Ergebnissen.
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Aus „Galactus“ wird „Mo’Blacktus“, „The Incredible Hulk“ wird zu „The Unkillable Buck“ und Malcolm X trägt eine Magneto-Maske – schon die zentrale ComFor-Ausstellung des Künstler-Duos Black Kirby, das Marvel-Figuren zu afrofuturistischen Superhelden umdeutet, zeigt, wie spielerisch leicht Comics Grenzen überschreiten können. Genau dies war das Thema der neunten Tagung der Gesellschaft für Comicforschung unter dem Titel „Grenzen ziehen, Grenzen überschreiten“, auf der am vergangenen Wochenende in der Humboldt-Universität Berlin etliche internationale Comicforscher das Medium erforschten.
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