Manga: Blut, Blei und Bilderraub
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Blut und Blei: Eine Seite aus dem besprochenen Buch.

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Manga: Blut, Blei und Bilderraub

Der japanische Manga-Star Jiro Taniguchi wird für seine introspektiven Comicerzählungen geschätzt. Nun zeigt ein Frühwerk: Der ruhige Japaner konnte auch mal anders - und bediente sich zudem großzügig bei anderen Künstlern.

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Nach der nur bedingt überzeugenden Kampfsportmär „Wie hungrige Wölfe“ präsentiert Schreiber & Leser ein weiteres Frühwerk von Jiro Taniguchi auf Deutsch, das so gar nichts mit dessen viel gepriesenen, gefühlvollen Bildergeschichten wie „Vertraute Fremde“, „Die Sicht der Dinge“ oder „Der spazierende Mann“ gemein hat und auch weit von der intensiven Bergsteiger-Saga „Gipfel der Götter“ entfernt ist. Ironischerweise sagt sogar eine der Figuren in „Enemigo“ etwas ähnliches und gibt damit die Devise für diesen frühen Taniguchi aus: „Wir sind Dschungelkämpfer, keine Bergsteiger.“ Laute Action geht diesmal also klar vor leise Gefühle, und anstelle von Gebirgspanoramen satt gibt es Dschungelkrieg ohne Ende, sodass einem die Kugeln aus den Maschinengewehren nur so um die Ohren fliegen.

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