Bastien Vivès: Die Liebe: Der Geschmack von Selbstmitleid
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Venus trifft Mars: Eine Seite aus dem besprochenen Buch.

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Bastien Vivès: Die Liebe: Der Geschmack von Selbstmitleid

In seinem aktuellen Buch „Die Liebe“ rechnet der französische Comic-Star Bastien Vivès mit dem anderen Geschlecht ab – selbstgerecht, zornig und größtenteils ganz unterhaltsam.

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Der aus der Ferne bewundernde Blick auf die Frauen, den man aus Bastien Vivès' früheren Comics kennt, ist in diesem Band gänzlich verschwunden. Von der Liebe zeigen diese Ausschnitte aus dem Beziehungsalltag nur das, was nervt. Keine unerreichbaren Inkarnationen der Anmut - statt dessen Erwartungs-Enttäuschungs-Kombinationen der destruktivsten Sorte. In diesem Zeugnis der Frustration legt Vivès alle Illusionen über das Titelgefühl mit selbstgerechtem Zorn in Trümmer. Folgerichtig ergeht die Widmung an „die ganzen Frauen, die mich kaputt gemacht und mit meiner Verzweiflung alleingelassen haben, um ein armseliges und belangloses Leben zu führen, das ich mir heute auf ihrem Facebook-Profil ansehen kann“.

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