Vampircomic: Die Gier nach ewiger Jugend
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Ein Dandy mit Reißzahn: Eine Seite aus dem besprochenen Band.

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Vampircomic: Die Gier nach ewiger Jugend

Ruppig, subversiv und trotzdem charmant: Der Vampir-Dreiteiler „D“ rettet ein Genre vor der totalen Verkitschung.

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Der gegenwärtige Hype ist ja das Spiel mit den Untoten: Egal ob nun die sprachdefekten Hinterherwackelzombies oder ihre nahen Verwandten, die aristokratischen Blutsauger - Vitalitätsbeeinträchtigung scheint ein großartiges Verkaufsargument zu sein (mehr zu diesem Trend lesen Sie in einem Tagesspiegel-Artikel von Klaus Schikowski unter diesem Link). So überrascht es jetzt nicht wirklich, dass der Splitter Verlag, seit Jahren publizistische Speerspitze des frankobelgischen Fantasycomics in Deutschland, auch einen Teil des gewaltigen Kuchens abhaben möchte, welcher durch den Erfolg der Vampirgeschichten von Stephenie Meyer entstand. Im Gegensatz zu der lieblichen, pastelltönigen und nicht selten problematischen Moraldichtung Meyers geht es bei dem jetzt bei Splitter gestarteten Dreiteiler „D“ aber durchaus ruppiger, subversiver und ja - unterhaltsamer zu.

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