„Das versteckte Kind“: Die Sheriffsterne von Paris
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Familienschicksal. Eine Seite aus dem besprochenen Buch.

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„Das versteckte Kind“: Die Sheriffsterne von Paris

Die in der NS-Zeit spielende Erzählung „Das versteckte Kind“ wurde für einen Max-und-Moritz-Preis nominiert. Zu Unrecht, findet unser Autor.

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Erneut widmet sich eine Graphic Novel dem Thema der Judenverfolgung während des Zweiten Weltkriegs. Art Spiegelman bewies mit seiner zweibändigen Comicerzählung „Maus“, die zwischen 1978 und 1991 entstand und auf ausführlichen Gesprächen mit seinem Vater, einem Holocaust-Überlebenden basierte, dass die damals noch belächelte Kunstform Comic eine durchaus geeignete Erzählform sein kann, um den Holocaust darzustellen. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Roman, Parabel bzw. Tierfabel und dokumentarischen Elementen war Spiegelmans Survivor's Tale wegweisend für viele Graphic Novel-Künstler – und eine hohe Messlatte. Trotzdem gibt es immer wieder respektable Versuche, die Thematik aufzugreifen. Jüngst etwa „Der Boxer“, Reinhard Kleists 2012 in Buchform erschienene, eindringliche Comic-Biografie des KZ-Überlebenden Hertzko Haft. Wie Art Spiegelman entschied sich Kleist, seine harte, realistische Erzählung ganz in Schwarz-Weiß zu halten.

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