„Als ich mal plötzlich in der Wüste gewesen bin“: Faust des Nordwestens
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Entgleisende Gesichtszüge, wenn man nur Bahnhof versteht: Eine Seite aus „Als ich mal plötzlich in der Wüste gewesen bin“.

© Edition Kwimbi

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„Als ich mal plötzlich in der Wüste gewesen bin“: Faust des Nordwestens

Maximilian Hillerzeders Wüstenabenteuer ist formal auf der Höhe der Zeit, zuweilen verliert sich der Comic jedoch in der Improvisation.

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Bereits im in der Fleischindustrie spielenden Rätsel-Krimi „Maertens“ bewies Maximilian Hillerzeder sein außergewöhnliches erzählerisches Talent. Darin kreierte er ideenreiche Wege des bildlichen Erzählens – was unter anderem schmerzhaft daran erinnert, dass dieses Verfahren beispielsweise in den lediglich uninspiriert Handlungsverläufe abbildenden German Graphic Novels, besonders gerne in denen von adaptierender oder dokumentarischer Natur, eher unüblich ist und – mit Ausnahme Paula Bullings vielleicht – zu einer regelrechten und unseligen Tradition der bleiernen Schwere geführt hat, was sich in Folge mangelnder Vorbilder auch in diversen Eigenkreationen inländischer Bauweise manifestiert.

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