Der Erste Weltkrieg im Comic: Im Westen viel Neues
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Massensterben: Eine Szene aus Joe Saccos „Der Erste Weltkrieg – Die Schlacht an der Somme“.

© Edition Moderne

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Der Erste Weltkrieg im Comic: Im Westen viel Neues

Hundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs bearbeitet eine neue Zeichnergeneration das Thema - mit Peter Eickmeyer und Reinhard Kleist sind auch zwei Deutsche darunter.

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Soldatenmassen schieben sich durch endlose Schützengräben, werden von Maschinengewehrfeuer erfasst und enden schließlich auf einem nahen Friedhof. Der US-Comicautor Joe Sacco, Jahrgang 1960, hat das industrialisierte Massensterben im Ersten Weltkrieg in seinem sieben Meter breiten Leporello „Der Erste Weltkrieg – Die Schlacht an der Somme“ (Edition Moderne, 24 S. im Schuber, 35 €) anschaulich verdichtet. In Form eines ausklappbaren Schaubildes illustriert er eine der verlustreichsten Schlachten des vor 100 Jahren begonnenen Krieges, bei der allein am ersten Tag Zehntausende fielen. Realistisch und detailreich, in einem an Hergés „Ligne Claire“ erinnernden Stil, entwirft der als Comic-Reporter bekannte Zeichner ein nüchternes Panorama des 1. Juli 1916 aus Sicht der angreifenden Briten. Ein Text des US-Journalisten und Schriftstellers Adam Hochschild erhellt die Hintergründe.

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