Grafische Novelle: Luder, nicht Dirne
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Zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Eine Seite aus dem besprochenen Album.

© Illustration: Fior/Avant

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Grafische Novelle: Luder, nicht Dirne

Manuele Fiors „Fräulein Else“ ist die elegante Adaption eines Klassikers und ein visuelles Fest für Freigeister.

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Der fortschreitende Kennzeichnungsfetisch manch eines in der Comicproduktion tätigen Verlags hat ja schon  Spott und Häme, aber auch für ein Nachdenken über Alternativen provoziert. Natürlich ist das inzwischen omnipräsente Label „Graphic Novel“ als Türöffner für den immer noch sehr traditionellen deutschen Buchmarkt sinnig und nachvollziehbar, aber es gibt auch andere Wege, graphische Literatur zu bewerben - ganz ohne dabei anbiedernd zu wirken, denn weshalb soll sich das narrative Potential der Kunstform Comic stets nur im Schatten der älteren Form bewegen statt sich eigenständig zu entfalten?

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