Viktorianisches Vexierspiel - die Vampir-Trilogie „D“
zum Hauptinhalt
Es wird Blut geben. Eine Seite aus dem dritten und letzten Band von „D“.

© Splitter

Tagesspiegel Plus

Vampir-Trilogie „D“: Viktorianisches Vexierspiel

Die Vampire sind unter uns: Die jetzt vollständig vorliegende Trilogie „D“ verbindet charmante Genrekost mit hintergründigen Diskursen über Politik und Gesellschaft.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Das dreibändige Vexierspiel ist zu Ende, leider. Ein fulminanter Abschlussband vollendet diese gelungene Serie mit ihren blutrünstigen und machtbewussten Protagonisten. Leider war das elegant-spöttische, im viktorianischen England angesiedelte Szenario nur auf diese knapp 180 Seiten begrenzt. Diese Kürze ist betrüblich, denn der Comic geizt nicht mit klugen politischen, wirtschaftlichen und historischen Anspielungen und seine subversive Kraft verbirgt sich gerade in dieser Beiläufigkeit.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })