Georg-Büchner-Preis für Clemens J. Setz: Das Dauerflüstern der Geister
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Sprachzerleger. Die Werke von Clemens J. Setz sind gepflastert mit Zitaten, Lesefrüchten und Vorgefundenem.

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Georg-Büchner-Preis für Clemens J. Setz: Das Dauerflüstern der Geister

Unheimlich österreichisch: Setz ist ein Sprachkünstler, der sich immer wieder schreibend aus biographischen Sackgassen herauswindet.

Von Gregor Dotzauer

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Zitate, wohin das Auge fällt. Hier ein Motto von Cesare Pavese, dort ein Songtext von den Eels. Mittendrin eine alte Regel aus dem Bauernkalender, ein Spruch von Batman oder, im Ehrfurcht gebietenden Doppel, ein Satz von Samuel Beckett und ein Fetzen von Konrad Bayer, dem Oberdandy der Wiener Gruppe. Intellektuelle Leuchtraketen und Readymade-Blindgänger wie das Hinweisschild in einem amerikanischen Zug: „Attention! When the train is not stopped it will be constantly moving“. Copy&Paste-Gerümpel, entlegene Lesefrüchte und Allerweltsfundstücke, um die herum sich ein verschlungenes Erzählen entfaltet.

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