Tagesspiegel Plus
Kultur: Das erste Interview
PANORAMA Cyril Tuschis spannende Doku „Khodorkovsky“
Von David Assmann
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Um keinen Film dieser Berlinale hat es so viel Aufregung gegeben wie um die Langzeit-Dokumentation „Khodorkosky“. Diese Aufregung wird maßgeblich angeheizt von den Geschichten über Einbrüche in Hotelzimmer und dem Diebstahl von Filmmaterial. So etwas adelt den Film als brisant und suggeriert: Wer diesen Film sieht, weiß zuviel. Wer diesen Film sieht, hilft das darin enthaltene Wissen zu verteilen und so vor Vernichtung durch geheime Kräfte zu bewahren. Wer diesen Film sieht, leistet einen Beitrag für Rechtstaatlichkeit und Menschenrechte. Ja, wer diesen Film sieht, sieht nicht nur etwas Relevantes, sondern tut sogar etwas Relevantes.
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