Wie sich die Theater jetzt digital aufstellen: Das Netz ist der doppelte Boden
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Automatenmenschen. Szene aus Susanne Kennedys „Drei Schwestern“ an den Münchner Kammerspielen.

© Judith Buss/Kammerspiele

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Wie sich die Theater jetzt digital aufstellen: Das Netz ist der doppelte Boden

Die Bühnen sind geschlossen – und bieten Streaming an. Sogar das Theatertreffen will online gehen.

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Hinter Annemie Vanackere gähnt der verwaiste Zuschauersaal des HAU 1. Die Künstlerische Leiterin steht auf der leeren Bühne, hinter einem Pult, und schaut konzentriert in die Kamera. Ihr Auftritt hat etwas Staatsfrauliches. Sie könnte jetzt sagen: „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst“.

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