Klassikerjubiläum: Das offene Herz
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Klassikerjubiläum: Das offene Herz

Früh gestorben, unvollendet geblieben – und ein Genie. Vor 200 Jahren wurde der Dichter Georg Büchner geboren. Seine Novelle "Lenz" und seine Dramen "Dantons Tod" oder "Leonce und Lena" sind so frisch wie eh und je.

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Er lebte nur 23 Jahre und vier Monate lang. Georg Büchner schreibt als 21-Jähriger mit Freunden die Flugschrift des „Hessischen Landboten“, in der sich politische und ökonomische Fakten mit poetischer Rhetorik vereinen („Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“). Bald darauf folgt das Revolutionsstück „Dantons Tod“, ein Historiendrama sondergleichen, das die Erkenntnisse von Karl Marx, Sigmund Freud und Elias Canetti zu Masse und Macht, Liebe und Sexualität, Materie und Idee schon vorweg imaginiert. Da ist Büchner immer noch 21.

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