Harald Schmidt: Das RAF-Fever
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Harald Schmidt: Das RAF-Fever

Zurück ins Jahr ’77: Harald Schmidt lässt im Berliner Ensemble Elvis singen. Da kommen Erinnerungen an die alten, glücklichen Schlingensief-Abende in der Volksbühne auf.

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Freitagabend, Berliner Ensemble, kurz nach acht. Hinten ein Lamettavorhang, links eine Band, deren Mitglieder weiße Glitzeranzüge tragen. Rechts, in einer Reihe gestaffelt, zwei Sänger und eine Sängerin. Rüschenhemden, Fünfziger- Jahre-Perücken, weichgespültes Grinsen. Trommelwirbel. Auftritt Harald Schmidt. Im Smoking. Er breitet zur Begrüßung die Arme aus und lächelt. Breitestes Harald-Schmidt-Lächeln, mokant, selbstironisch, dreist – und von tiefer, tiefer Genugtuung. Hö, hö, sagt dieses Lächeln. Ich, der gescheiterte Theaterschauspieler, im Berliner Ensemble! Im Hause Brechts und Claus Peymanns! Das gefällt mir, das gefällt mir wirklich sehr!

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