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Sarrazin und die Meinungsfreiheit: Das Sach-Bloß-Buch
Thilo Sarrazin schreibt zurück. In seinem jüngsten Werk attackiert er den „Neuen Tugendterror“. Dessen prominentestes Opfer heißt: Thilo Sarrazin.
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Vermutlich sei es so, mutmaßte Helmut Schümann, eigenen Angaben zufolge kein Prophet und als Redakteur des Tagesspiegels vertraglich nicht verpflichtet, „in die Zukunft zu schauen“, dass nach Erscheinen des neuen Sarrazin Verzückungsschreie durchs Land schallen werden. Weil endlich einer „die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland“ auslotet und die Vertreter des „Neuen Tugendterrors“ in die Schranken weist. Gleichfalls erwartbar der Aufschrei von Tugendboldinnen und -bolden, die pseudowissenschaftlichen, pseudoseriösen gefährlichen Schwachsinn vermuten würden. Aber Bürger Sarrazin fühlt sich im Namen des gemeinten bürgerlichen Volkes allenfalls der Raison d’être aller Stammtische verpflichtet, das werde man doch als Deutscher wohl noch sagen dürfen.
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