Politik & Archäologie: Der Antikenstreit eskaliert
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Weltkulturerbe. Fünf antike Schätze fordert die türkische Regierung von den Staatlichen Museen zu Berlin zurück, der Pergamonaltar ist zum Glück nicht dabei. Er bleibt in Berlin, die Türkei erhebt keine Restitutionsforderungen.

© Kai-Uwe Heinrich

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Politik & Archäologie: Der Antikenstreit eskaliert

Der türkische Kulturminister Ömer Celik fordert fünf antike Schätze aus Berlin zurück und erhebt schwere Vorwürfe gegen die Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie gegen deutsche Archäologen.

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Ein oberster deutscher Museumshüter, der der Türkei „fast schon chauvinistisches“ Verhalten vorwirft, ein türkischer Kulturminister, der eine Entschuldigung fordert – und vor allem die Rückgabe antiker Schätze: Der Streit zwischen Deutschland und der Türkei in Sachen Antikenrückgabe und Archäologie eskaliert. Im „Spiegel“-Interview fordert Kulturminister Ömer Çelik die Rückgabe von fünf Objekten aus Berlin, die nach seiner Auffassung illegal aus der Türkei ausgeführt wurden: den Torso des „Fischers von Aphrodisias“ aus dem Alten Museum, den Sarkophag des Haci-Ibrahim-Veli-Grabmals aus dem Museum für Islamische Kunst, eine Gebetsnische aus dem 13. Jahrhundert sowie einen Fensterflügel aus der Beyhekim-Moschee und die Iznik-Kacheln aus der Piyale-Pasha-Moschee. Man bemühe sich auf offiziellem Wege um Restitution.

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