Museum für Zeichnungen: Der Bleistift hilft beim Denken
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Schätze eines Sammlerlebens. Monika Bartholomés Wandermuseum, zu Gast in der Kolumba, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln.

© Lothar Schnepf

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Museum für Zeichnungen: Der Bleistift hilft beim Denken

Die unterschätzte Kunst: Monika Bartholomé hat in Köln ein Museum für Zeichnung gegründet, das erste in Deutschland. Ihre feinen Linien finden sich auch im katholischen „Gotteslob“.

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Das Leben selbst zeichnet ja. Linien in unser Gesicht zum Beispiel. Doch für das Gesicht der 65-jährigen Künstlerin Monika Bartholomé hat das Leben deutlich weniger Linien parat als üblich. Wahrscheinlich waren einfach nicht mehr genug übrig. Denn Bartholomé braucht ihre Linien an anderer Stelle. Sie braucht jede einzelne, seit mehr als vier Jahrzehnten, eigentlich seitdem sie zeichnet. Seitdem sie, die als Kind so wenig gesprochen hat, Linien als ihr Ausdrucksmittel wählte. Bartholomé hat nun das erste Museum für Zeichnung in Deutschland gegründet. Es ist ein wanderndes Museum, das mit seiner ersten Ausstellung noch bis zum 24. August in Köln, in Peter Zumthors Kolumba zu Gast ist.

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