„Viktoria und ihr Husar“ an der Komischen Oper: Der Dadaismus lässt grüßen
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Diva. Vera Lotte Böcker als Viktoria

© Iko Freese / drama-berlin.de

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„Viktoria und ihr Husar“ an der Komischen Oper: Der Dadaismus lässt grüßen

Mausi, süß warst du heute Nacht: Die Komische Oper feiert mit „Viktoria und ihr Husar“ den Operettenkönig der Weimarer Republik, Paul Abraham.

Von Frederik Hanssen

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Gäbe es einen Wettbewerb um die Operette mit den irrwitzigsten Texten, „Viktoria und ihr Husar“ würde locker einen Spitzenplatz belegen: Nicht nur, dass die beiden größten Hits „Mausi, süß warst du heute Nacht“ und „Meine Mama war aus Yokohama“ heißen, in Paul Abrahams erstem großen Erfolg singt auch ein „kleines Japanmädel“ liebestrunken immer wieder „Ping-Pong, tschin, tschin, olàlà“, weil sie den Manns fürs Leben gefunden hat, und Graf Ferry Hegedüs gibt sich zusammen mit Riquette, der Kammerzofe seiner Schwester, als amerikanisches Steptanz-Duo aus: Sie radebrechen „Wir sein Stars in allen Bars“ und skandieren im Refrain ausdauernd „Dodo Dododododo!“.

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