Kinodrama über Frauen im Tschad: Der Imam nervt
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Heilige Bande. Amina (Achouackh Abakar Souleymane, rechts) und ihre Tochter Maria (Rihane Khalil Alio) halten zusammen.

© Matthieu Giombini

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Kinodrama über Frauen im Tschad: Der Imam nervt

Schwangerschaft nach Vergewaltigung. Der tschadische Regisseur Mahamat-Saleh Haroun erzählt in seinem starken Drama „Lingui“ von weiblicher Solidarität.

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„Wir werden dieses Viertel verlassen“, sagt Amina zu ihrer Tochter gegen Ende von „Lingui“, was auf Deutsch nicht ganz korrekt mit „Wir verlassen das Viertel“ übersetzt ist. Der kleine Unterschied ist von Bedeutung. Denn Aminas Satz benennt nicht nur die Notwendigkeit, dem Druck feindlicher Nachbarn zu entgehen. Er steht auch für das Programm des tschadischen Regisseurs Mahamat-Saleh Haroun. Sein Film ist eine Abschiedserklärung nicht nur an einen Stadtteil, sondern an eine ganze von Männern dominierte Weltordnung.

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