Zum Tod von Theo Adam: Der Mann, der Bayreuths "Göttervater" war
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Theo Adam als Landgraf im "Tannhäuser". Der Opernsänger starb am Donnerstag mit 92 Jahren in Dresden.

© Barfknecht/dpa

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Zum Tod von Theo Adam: Der Mann, der Bayreuths "Göttervater" war

Als Wagner- und Strauss-Sänger machte der Bassbariton Theo Adam Weltkarriere. Nun ist er 92-jährig in seiner Heimatstadt Dresden gestorben. Ein Nachruf.

Von Frederik Hanssen

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„Meine schönste Zeit war eindeutig Bayreuth“, hat Theo Adam rückblickend resümiert, als er im Alter von 80 Jahren seinen Bühnenabschied nahm. Fast 30 Jahre lang war der Bassbariton auf dem Grünen Hügel präsent, allein 13 Sommer als Wotan in Wieland Wagners „Ring des Nibelungen“-Inszenierung. Den „Göttervater vom Dienst“ nannte er sich darum selber. In der Minirolle des Seifensieders Hermann Ortel hatte Adam 1952 als einer der „Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen debütiert. Bis 1980 sang er hier dann auch den Hans Sachs, König Heinrich im „Lohengrin“, den Landgrafen im „Tannhäuser“, Amfortas sowie Gurnemanz im „Parsifal“ sowie Fasolt im „Rheingold“. So präsent Theo Adam auch im Westen war, seine Heimat blieb stets die DDR – wo man ihn nicht nur als Interpret schätzte, sondern auch als kulturelles Aushängeschild und Devisenbringer.

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